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13.06.2012 Gedankengebäude
Friedensreich Hundertwasser ein Philosoph? Wohl kaum jemand wird den farbenfrohen Österreicher als Lehrer der Weisheit kennen. Bekannter ist er für seine gelebte Theorie in Form von Bildern und Gebäuden.
Dieser erste Teil befasst sich mit der Persönlichkeit des Künstlers, die ebenso facetten- reich ist, wie sein ausgedachter Name: Friedensreich Regentag Dunkelbunt Hundertwasser. Eingebettet sah er sein Wirken in die Theorie der „fünf Häute“, die den Menschen umgeben: Epidermis, Kleidung, Architektur, Identität und Natur.
Das Leben und die Theorie gehen dabei Hand in Hand und versprechen unterhaltsam zu werden.
20.06.2012 Das Werk als Utopie
Wir beschauen und diskutieren seine Bilder, nisten uns gedanklich in seinen vielfältigen Wohnanlagen ein. Haben sie gewusst, dass Hundertwasser ein eigenes Zweimaster-Segelschiff gebaut hat, mit dem er nach Neuseeland segelte? Dass er neben Uhren, Briefmarken, Telefonkarten, Münzen und Bucheinbänden
auch eine Humustoilette konzipiert hat? Für die kolonial-geschädigten Neuseeländer entwarf er eine Identität stiftende Fahne und sich selbst baute er ein Haus aus Glasflaschen. Gerade unserer modernen Zeit des Umbruchs könnte Hundertwassers Utopie eine praktikable Vision, eine Identität geben. |
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| Termin: |
Mi. 13. + 20.06.2012, Beginn 20.00 Uhr |
| Gebühr: |
je Abend 5,00 Euro |
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| Referent: |
Alexander Capistran |
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| Anmelden: |
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