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Wenn wir in die Vergangenheit schauen, sehen wir, dass sich in der Zeit von ca. 800 bis 1900 n. Chr. die
Persönlichkeitsstrukturen der Menschen eklatant verändert haben. Scham - in unserem Sinne -
gab es kaum. Das Leben war höchst beschwerlich und dennoch - viel einfacher. Das wird an Beispielen
aufgezeigt, verblüffend, manchmal erheiternd. Es waren gesellschaftliche und technische Veränderungen
ausschlaggbend, die das Verhalten der Menschen stark wandelte. Wichtig soll an diesem Abend die Frage sein,
ob diese enorm großen Umwälzungen - gesellschaftlich und individuell - den Menschen nicht nur
im Verhalten sondern auch in seiner Psyche geformt haben. Gibt es etwas "Ur-Menschliches", das sich
über alle äußeren Veränderungen hinweg erhält? Und haben wir innerlich mit den
Menschen der damaligen Zeit noch Ähnlichkeit?
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| Termin: |
Mi. 15.02.2012, 19.30 - 21.00 Uhr |
| Gebühr: |
5,00 Euro |
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| Referentin: |
Barbara Abigt |
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