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Wir kennen das Phänomen schon aus der guten alten Bücherwelt: Bücher sind nicht per se gut und wertvoll. Zwischen Buchdeckeln finden sich auch alle Schrecklichkeiten (Hitlers „Mein Kampf“ z.B.) und jeweder Schund. Diese Ambivalenz setzte sich medienhistorisch über Rundfunk und Fernsehen bis zum Internet fort.
Daneben verfügt das Netz der Netze allerdings über eine ganz neue Eigenart: Interaktivität. Der Nutzer ist nicht nur Konsument, sondern kann zugleich zum Produzent von Inhalten werden.
Nicht zuletzt ist das Netz ein Kommunikationsmedium: Es macht Diskurse und Basisdemokratie möglich, unterstützt Machtkontrolle, wird zum Instrument von Revolutionen. Es ist aber auch Verdummungs- und Profitmaschine, Kupplerin und Bordell.
Und drumherum stets die Frage, der wir an diesem Mittwoch auch nachgehen wollen: Führt die
Internetkultur zu Vereinzelung oder zu einer neuen Lust auf reale Begegnung? |
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| Termin: |
Mi. 25.04.2012, 20.00 - 21.30 Uhr |
| Gebühr: |
5,00 Euro |
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| Referent: |
Andreas Pecht |
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| Anmelden: |
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