Schicksal, Zufall, Fügung, Verhängnis und „glückliche Konstellation“

Zusammenhänge über die wir nichts vermögen

„Schicksal”, das ist ein Wort, das in den Ohren der haltlos Modernen „veraltet” oder „überholt” klingt, doch womöglich sind „die interessantesten Begriffe” gerade solche „Begriffe außer Dienst” …
Übrigens ich selbst halte den Begriff des Schicksals keineswegs für arbeitslos, auch den der Fügung nicht und den der Bestimmung. Allerdings kommt alles darauf an, wie man diese Worte auslegt … Mancher macht Gebrauch von ihnen, „um es nicht gewesen zu sein”, verwendet sie also als Ausrede und Ausflucht.

Mancher aber wird stark und ruhig, auch gelassen unter der Leitung jener Begriffe, leistet sich Besonnenheit, wo andere nur mitrennen und beschäftigt sind, den Anschluss nicht zu verlieren.
Wir werden sehen, welche fraglichen Formen in Umlauf geraten, fehlt der Mut, geradewegs vom Schicksal und seiner „unhintergehbaren” Macht zu reden … Eine heißt: Krankheit. Eine andere: Unfall.
Und für manche gibt es bloß noch „Glück” und „Unglück”. Aber das ist lau, verbale Feigheit, sprachliches Duckmäusertum.

Termin: Samstag, 29. Juni 2019, 10:30 bis 17:00 Uhr
Referent: Dr. Gerd B. Achenbach
Kosten: 35,- €, inkl. Mittagessen (Schüler, Studenten und Arbeitslose kostenlos)

Anmeldung: 02661/6702 oder mail@marienberger-seminare.de